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Begibt man sich nun auf eine Reise entlang der Küste
Kroatiens, so trifft man, doch etwas untypisch zuallererst,
auf diesen verborgenen Juwel des Landes - die Insel Cres.
Es ist das Refugium der Behaglichkeit schlechthin. So finden
sie nirgends sonst noch so viel unberührtes Flair und
authentische Atmosphäre vor, wie in dieser ländlichen
Region mit Bauern, die ihr täglich Brot ganz traditionell
mit Schafzucht, Wein, Käse und Oliven verdienen. Ein
beliebter Ausflugsort ist Mandrac, ein historischer Hafen
in der Stadt Cres. Die pastelltönernen Häuser reihen
sich hier dicht an dicht und beherbergen neben anderem das
ein oder andere gemütliche Cafe und Restaurant. Ein Geheimtipp
ist der Bilderbuch- Strand in der Bucht Luka.
Ein vielfaches lebendiger und deutlich touristischer ausgeprägt
ist die Insel Mali Losinj. Die gleichnamige Stadt mit
der Hafenbucht Baldagust ist Zentrum und Ausgangspunkt aller
touristischer Aktivitäten.
Hier findet man Geschäfte, Cafes, Bars und Restaurants.
Viele Villen erinnern daran, dass auch einige Adlige vergangener
Tage diesen Ort und seine Vorzüge zu schätzen wussten.
Sehenswert ist auch die Antoniuskirche in Veli Losinj (kostbare
Sammlung sakraler Gegenstände) mit ihrem beeindruckenden
Glockenturm.
Ein weiteres Highlight findet sich etwas weiter südlich,
die Insel Brac. Sie ist die größte Insel
Kroatiens, wobei ihre wahre Größe auf anderen Werten
beruht. Bezeichnend sind die ausgedehnten Zypressenwälder,
unzählige Buchten und malerisch eingebettete Hügel.
Hier werden neben Wein (u. a. der "Bolski plavac")
und Oliven auch eine Vielzahl von Obstsorten angebaut. Aus
dem Gestein der Insel wurden z.B. der Reichstag und auch das
Weiße Haus errichtet. Allgemeines Wahrzeichen ist das
goldene Horn (Zlatni rat), eine Landzunge, die sich weit in
die Adria erstreckt.
Kulinarischer
Reiseführer Kroatien
Viele derartige Schönheiten wären hier noch hinzuzufügen,
so etwa Slawonien mit seinen exzellenten Weißweinen
und der einmaligen Flora und Fauna. Diese Entdeckungsreise
sollte jedoch jeder für sich selbst nach freiem Belieben
gestalten und dies hier als Einladung in Erinnerung behalten,
sich dem einmal anzunehmen.
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